Zehn Gebote für das Familienferiendorf Hübingen

Ich bin Jahwe, Dein Gott, der Dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.

Gott hat uns ins Leben gerufen und befreit uns aus lebensfeindlichen Abhängigkeiten und Bedrohungen. Seine Gebote sind Wegweiser zum Leben und Leitbild  unserer Arbeit.


1. Ich bin der Herr, Dein Gott, Du sollst keine anderen Götter neben mir haben

Spiele Dich nicht als Herrgott auf und halte Dich nicht für unfehlbar. Höre auf Dein Gewissen, nimm die Meinung, Gedanken und Ideen Deiner Mitarbeitenden, Lieferanten und Gäste ernst. Sei kritisch dem Zeitgeist gegenüber und orientiere Dich an bleibenden Werten.


2. Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren

Missbrauche Gott und die religiösen Symbole nicht zu Werbezwecken. Rede nicht von höchsten Werten, wenn Du nicht danach handelst. Verstecke Deine Geschäftsinteressen nicht hinter hohen moralischen Ansprüchen.


3. Du sollst den Tag des Herrn heiligen

Halte Dir den Sonntag möglichst frei als Zeit der Rekreation, der Danksagung und des familiären Le­bens. Ist dies nicht machbar, so ermögliche Mitarbeitenden und Gästen den Sonntag zu feiern. Respektiere die religiösen Ansprüche anderer, gleich welchen Glaubens. Achte darauf, in der Hektik des Alltags immer wieder zu Ruhe und Besinnung zu kommen.


4. Du sollst Vater und Mutter ehren

Kümmere Dich um Väter und Mütter, um Eltern und alle, die sich für die nächste Generation einsetzen und somit die Zukunft sichern. Kümmere Dich um Deine Mitarbeitenden, die mit hohem Kraftaufwand ihre Angehörigen pflegen. Fördere den Einsatz älterer Mitarbeitender, so wie Du jungen Menschen eine Chance gibst.


5. Du sollst nicht töten

Sorge dafür, dass dem Leben dienliche Güter und Leistungen in menschlicher Weise entstehen. Achte die Menschenwürde, verängstige nicht Deine Mitarbeitenden, verhindere „Mobbing“. Schütze alle Mitarbeitenden und die Dir Anvertrauten vor Gewalt, Ausbeutung und Missbrauch, nötigenfalls mit Hilfe der Behörden. Sieh niemals weg. Schütze Deine Mitgeschöpfe und Deine Umwelt vor Ausbeutung, Verschmutzung und Zerstörung.


6. Du sollst nicht ehebrechen

Sei nicht so mit dem Familienferiendorf „verheiratet“, dass Deine eigene Familie darunter leidet. Be­denke die Treuepflicht gegenüber Deiner Familie. Sei Dir aber auch der Loyalitätspflicht dem Familienferiendorf Hübingen gegenüber bewusst.


7. Du sollst nicht stehlen

Achte das geistige und materielle Eigentum anderer, nimm nichts, was Dir nicht gehört. Lass Dich nicht korrumpieren durch Vorteile, die nicht in Dei­ner Leistung begründet sind und führe auch andere nicht in Versuchung. Sei treu in kleinen wie in großen Dingen. Nutze die Zeit.


8. Du sollst nicht falsch gegen Deinen Nächsten aussagen

Unterlasse wahrheitswidrige Aussagen über Mitarbeitende, Gäste und Lieferanten. Bedenke, ob derjenige, über den Du sprichst, dies auch so möchte. Ver­sprich nicht mehr als Du halten kannst. Täusche nicht durch irreführende Verheißungen und Werbung. Bleibe wahrhaftig und glaubwürdig.


9. Du sollst nicht begehren Deines nächsten Frau

Handle nie bloß nach Sympathie. Fördere keine Mitarbeitenden, nur weil Du eine persönliche Vorliebe für sie hast. Nutze Deine Vormachtstellung nicht aus, um Mitarbeitende auszunutzen, sexuell zu belästigen oder zu missbrauchen.


10. Du sollst nicht begehren Deines nächsten Gut

Zügele Deine Begehrlichkeit. Halte Deinen Egoismus im Zaum. Vermeide Nei­d und Geiz. Freue Dich, dass auch andere Erfolg haben. 

Unser Leitbild


Unser Leitbild entstand nach dem Vorbild der "Zehn Gebote für Unternehmer" des Bund der Katholischen Unternehmer (BKU) und gilt als ethische Grundlage unserer Arbeit - diesem Leitbild sind alle Mitarbeitenden gerne verpflichtet.